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Britische
Versicherungen erwirtschaften eine etwa
doppelt so hohe Rendite wie deutsche
Versicherer, besitzen mehr Transparenz,
haben geringere Kosten und beinhalten
flexible Optionen bezüglich der
Versicherungsleistung.
Der Hauptgrund für die höhere Rendite liegt
darin, dass britische Versicherer keinen
Einschränkungen bei der Kapitalanlage
unterliegen und deshalb einen wesentlich
höheren Anteil von Aktienanlagen realisieren
können. Deutsche Versicherer müssen dagegen
mindestens 65% in Zinsanlagen mit geringer
Rendite investieren. Außerdem verfügen die
britischen Top-Versicherer über längere
Erfahrungen bei der Kapitalanlage. Standard
Life beispielsweise seit fast 200 Jahren.
Die
Ablaufrenditen von britischen
Versicherungsgesellschaften sind im
Durchschnitt um etwa 3 % höher als die
deutscher Versicherer. Jeder Prozentpunkt
wirkt sich auf das Ergebnis gerade bei
langen Laufzeiten aus. Wir haben errechnet,
dass dieser Renditeunterschied bei einer
monatlichen Beitragssumme von 100 € und
einer Laufzeit von 30 Jahren einen
Unterschied in der Ablaufleistung von 43.582
€ ausmacht.
Britische
Versicherungsverträge unterliegen sowohl der
britischen Versicherungsaufsicht (FSA) als
auch der deutschen Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin).
Die deutsche Aufsicht fokussierte in der
Vergangenheit in erster Linie auf die
Einhaltung der Anlagevorschriften nach dem
Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), während
die Briten vor allem die finanzielle
Stabilität der Gesellschaften, die damit
einhergehende Erfüllbarkeit von
Garantiezusagen, Beispielrechnungen und den
Vertrieb der Produkte sowie dazugehörige
Verkaufsunterlagen und Prospekte
kontrollierten.
Es gilt
deutsches Vertragsrecht. Die Kapitalanlage
erfolgt in €, also ohne Währungsrisiko.Trotz
einer hohen Aktienquote müssen die Anleger
nicht auf Sicherheit verzichten.
Durch ein speziell entwickeltes
Glättungsverfahren, "Smoothing" genannt,
werden in guten Börsenzeiten Rückstellungen
gebildet, die im Börsentief wieder in die
Sparanlage zurückgeführt werden. So nehmen
Sie ohne größere Risiken an der
langfristigen Entwicklung der Märkte teil
und evtl. negative Kursentwicklungen zum
Ende der Laufzeit haben keine großen
Auswirkungen auf Ihre Auszahlungssumme.
Neben der
Garantie für die eingezahlten Beiträge wird
dem Versicherungsnehmer ein jährlicher Bonus
für das Folgejahr im Voraus zugesagt, der
nicht mehr weggenommen werden kann. Dieser
lag in den letzten Jahren zwischen 3 und 7%.
Am Ende der Laufzeit gibt es dann zusätzlich
einen Schlussbonus, der die hohe Rendite mit
ausmacht. Jedes Jahr erhalten Sie eine
Wertmitteilung, die Ihr aktuelles Guthaben
ausweist. Dieses kann sich niemals mehr
verringern sondern durch den Bonus für das
Folgejahr nur noch erhöhen.
Beim Tod der versicherten Person vor dem
Laufzeitende werden entweder die
eingezahlten Beiträge oder der aktuelle
Rückkaufswert, also einschließlich der
gutgeschriebenen Bonifikation, an die
Hinterbliebenen ausgezahlt, je nachdem
welcher Wert höher ist. Eine höhere
Aktienquote bei den Briten, ein spezielles
Glättungsverfahren zum Schutz vor
Kursschwankungen und ein über 150 Jahre
gewachsenes Know-how bei der Kapitalanlage
sind der Schlüssel für höhere
Renditechancen.
Britische
Versicherungen dürfen im Gegensatz zu
deutschen Gesellschaften keine stillen
Reserven einbehalten. Dies kann einige
Prozentpunkte mehr in der Gesamtrendite
bewirken. Die Policen sind transparent, es
werden keine Kosten versteckt. Die Gebühren
für Zusatzabsicherungen wie Todesfallschutz
oder Berufsunfähigkeit sowie die Kosten für
Verwaltung und Management werden bei der
Standard Life ausgewiesen.
Britische Policen sind
kostengünstiger als ca. 90 % der deutschen
Anbieter. Die Abschluss- und Vertriebskosten
werden meistens nur in den ersten 3 Jahren
fällig. Trotzdem weisen britische Policen ab
dem ersten Jahr Rückkaufswerte auf. Schon ab
dem 4.Jahr wird der Beitrag fast vollständig
in die Kapitalanlage investiert. Somit
arbeitet das Geld der Anleger vom ersten Tag
an. Bei der Mehrzahl der deutschen Policen
werden Rückkaufswerte frühestens ab dem 3.
Jahr ausgewiesen. Hinzu kommt das die Kosten
fast immer auf 10 Jahre verteilt sind.
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